Hunde aus dem sonnigen Süden

Themen rund um das gequälte Tier-Aktionen zum Schutz der Tiere

Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Palatin Du Rhin » Donnerstag, 18. August 2011, 18:37:33

Hallo,
vorweg ich verstehe das nicht, habe wenig Ahnung hiervon, aber vielleicht kann es mir jemand von Euch erklären.

Ich "kenne" (sehe) recht viele Hundehalter die Ihr Tier aus Griechenland, und Spanien usw. haben.-- aus dem Tierheim.
Gibt es keine , bzw. zu wenig bei uns?

Alle sind sich einig, dass es besser ist, keine Welpen von Vermehrern -(vor allem östliche Ländern) zu kaufen.--
weil jeder Mitleidskauf unterstützt doch letztendlich die Vermehrer.

Wie sieht es denn, mit den vernachlässigten Hunden aus den Mittelmeerländern aus-- auch hier unterstützt doch jede Aufnahme, die politischen Versäumnisse. Statt, dass die Regierungen sich um Missstände kümmern, bzw. durch einen bürgerlichen Druck zu politischen Handlungsbedarf gezwungen werden, werden die Hunde nach Deutschland abgeschoben.
Werden da letztendlich auch Geschäfte gemacht? zumindest die Fluggesellschaften.-
Ist es eventuell auch Selbstbestätigung für die Tierheime, dass sie so, und mit der Personaldichte usw. nötig sind?

Klar ein geretteter Galgo ist vielleicht hier ein glücklicher, aber der span. Jäger ist das Tier bequem los, und kann einfach so weitermachen.

Ich denke man sollte vor allem den Tierschutz in den Köpfen der Menschen festigen.
Daher:
Ist die Aufnahme der Hunde hier in Deutschland der "Grossen" Sache Tierschutz, letztendlich dienlich?

Gruss Gunter
Wer sah jemals, einen munteren Hund, in einer verdrießlichen; oder einen traurigen, in einer glücklichen (Lage) ?
Mürrische Leute, haben mürrische Hunde, gefährliche Leute, haben gefährliche!
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Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Pricibilla » Donnerstag, 18. August 2011, 19:02:11

Unter dem Deckmantel "Tierschutz" wird so viel Kohle gemacht, leider nicht immer zum Wohle des Tieres. Da ich persönlich nicht mehr ausmachen kann, welche Organisation seriös ist, spende ich auch nicht mehr. Zumindest kein Geld. Was wir wohl machen, dem Tierheim Heinsberg mit Sachspenden (Futter, Decken, Spielzeug) unter die Arme greifen.
Pricibilla
 

Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Kathi Hoff » Donnerstag, 18. August 2011, 19:09:02

Ich denke, genauso wenig wie wir "westlichen Kulturen" anderen Nationen beibringen können (uns "einmischen" sollten?!) dass man junge vergewaltigte Frauen nicht wegen Ehebruch zu Tode steinigen sollte, genauso wenig kann man Südländern von extern beibringen, dass Hunde-Tötungsstationen grausam sind???!!!

Andere Nation/Kulturkreis, völlig anderer Zivilisationsentwicklungsstand, zumindest das, was wir uns unter Zivilisation vorstellen.
Warum ist das so? :o
Kathi Hoff
 

Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Hari » Donnerstag, 18. August 2011, 19:34:31

Doch...hier gibt es auch viele viele Hunde und auch andere Tiere in den Heimen.
Ich kann nur mal schreiben, wie ich es erlebt habe:
Nachdem wir uns entschlossen hatten, doch wieder einen Hund in unser Herz zu lassen, bin ich durch weiss nicht mehr wieviele Tierheime gefahren. Ich hatte mir fest vorgenommen, ein Hund von dort zu holen. Aber was mich da erwartete ernüchterte mich ganz schnell. In den Tierheimen hier im Ruhrgebiet waren es überwiegend Listenhunde oder wirklich psychisch oder auch körperlich kaputte Hunde. Wir hatten natürlich bestimmte Vorstellungen von unserem neuen Mitbewohner und er durfte auch nicht bestimmte Verhaltensweisen haben. So kam ich mehr zufällig in ein Auffanglager (ja, so hiess das :roll: ) für Tiere aus dem Süden. Dort waren andere Rassen als wie ich sie vorher gesehen hatte ... und für jeden, für welchen wir uns interessiert hatten (wo Alter usw. passte) waren wir zu spät.
Durch jemandem des Tierschutzverein Dortmund bin ich auf Silke Wrobel http://www.tierfreunde-kreta.de/ aufmerksam gemacht worden und ich muss sagen: ich habe riesen respekt vor dieser Frau! Hier war sie 2003 bei Frank Elstner: http://www.youtube.com/watch?v=h-SlRCXmM8E

Das problem ist nämlich auch ein anderes: nicht alle Organisationen, die vorgeben, im Süden Hunde zu retten, tun dies uneigennützig!
Man muss da höllisch aufpassen und sollte sich im Tierschutzverein vorort wirklich vorher informieren.

An den preisunterschieden kann man schon als erstes erkennen, ob es ein seriöser Verein o.ä. ist. Die, die wirklich helfen, die nehmen wirklich grad mal so viel, dass sie den Transport bezahlt bekommen. Übrigens nehmen einige Fluggesellschaften auch solche Tiere umsonst mit ;) Sie machen also auch nicht unbedingt ein gewinn.

Ich weiss....nun könntest mir die Frage stellen: und wieso haste dann keinen von dort?
Weil es nicht passte! Es gibt Gründe, die hier nun nicht hingehören, wieso wir uns für Hari entschieden haben (übrigens ja irgendwie auch nichts "normales", denn er war schliesslich schon 8 Monate und nicht erst 8 Wochen ;) )

Abschliessend meine Meinung: Deutschland meinte durch das ach so tolle landeshundegesetz etwas tolles zu schaffen ... ich sehe es in bezug auf die Hunde eher nachteilig...würde aber hier auch vom Thema ablenken.
Die Touris verwöhnen im urlaub die Streuner und fliegen dann mit gutem gewissen wieder heim. Super! Sie haben ihnen mal ein paar leckerchen gegeben und fühlen sich richtig gut! Die Hunde haben dann nur in den kalten Jahreszeiten echt schlechte Karten, haben immer noch keine Medis, können sich immer noch vermehren.
Das Umdenken hat in Deutschland bei vielen schon geklappt.....doch die Vernunft, seinen Hund zu kastrieren, wenn er frei rumläuft, ist leider noch nicht bis in den Süden vorgedrungen. So werden da Hunde gezeugt und niemand fühlt sich verantwortlich! Wie wir deutschen denken konnte man doch auch bei dem thread lesen, wo es um den Rüden aus Schweden (wars glaub ich) ging. Viele Deutschen denken einfach in vielen Dingen schon anders als sie es noch in anderen Ländern tun!

Ohje...könnte schreiben und schreiben :roll:
Hari
 

Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Palatin Du Rhin » Donnerstag, 18. August 2011, 21:28:53

Vielleicht mal kurz zusammengefast:
Es gibt bestimmt Organisationen und Menschen die auf diesem Bereich erstaunliches, mit ganz viel opferbereitschaft schaffen. Dies ist für das einzelnen Tier die Rettung aber es ändert sich in den Köpfen der "Südländer" zu wenig.
Ja Kathi, extern was zu verändern ist schwierig, darum sollte auch wiklich intern im Land das Problem angegangen werden. Der Streunerhundeexport verlagert das Problem. Aus den Augen aus dem Sinn. Jedem dieser Menschen gehört Tierethik eingebleut. Und hierzu gehört auch, dass demokratische Staaten Druck auf andere ausüben sollten. Eine EZB diktiert ganz Griechenland wo es finanziell lang geht.
Zum anderen bestätigt mir eigentlich Hari, dass es sonst in den Tierheimen nichts mehr (an Hunden) zu holen gibt. (äh bissl überspitzt ausgedrückt) Die sozial auffälligen Hunde bleiben sowieso dort, aber heisst das im Umkehrschluss, dass ich die Kapazitäten mit fremden Hunde auffüllen muss? Ja nochmals, für das einzelne Tier eine gute Sache, aber für die restlichen Streuner?
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Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Bruno » Donnerstag, 18. August 2011, 22:42:10

Wenn nicht genügend heimische Hunde am Start sind, werden gerne welche aus dem Ausland geholt...

Die Listenhunde werden zum Gast auf Lebenszeit!!!
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Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon jassac » Donnerstag, 18. August 2011, 23:36:41

Bruno hat geschrieben:Wenn nicht genügend heimische Hunde am Start sind, werden gerne welche aus dem Ausland geholt...



Ne , glaube ich nicht , denn die deutschen Tierheime sind immer voll .
Ich denke , dass nur diese armen Kreaturen kurz vor´m Tod gerettet werden , die hier in Deutschland eine Chance auf schnelle Vermittlung haben.

Gruß Jassac
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Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Aloha » Donnerstag, 18. August 2011, 23:42:19

Pricibilla hat geschrieben:Unter dem Deckmantel "Tierschutz" wird so viel Kohle gemacht, leider nicht immer zum Wohle des Tieres. Da ich persönlich nicht mehr ausmachen kann, welche Organisation seriös ist, spende ich auch nicht mehr. Zumindest kein Geld. Was wir wohl machen, dem Tierheim Heinsberg mit Sachspenden (Futter, Decken, Spielzeug) unter die Arme greifen.


Stimme dir da 100%tig zu!
Aloha
 

Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Chilli » Freitag, 19. August 2011, 00:41:32

Ich WEISS, dass es Organisationen gibt, die bewusst für eine Verpaarung sorgen! Welpen lassen sich besser im Ausland "anbieten"...
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Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Randy » Freitag, 19. August 2011, 06:28:26

Unsre Tierheime sind überfüllt, aber es ist wohl wirklich nicht einfach, da was "Gscheites" rauszuholen. Aufm Hu.platz war grad eine mit nem 4 Jahre alten Berner Sennen. Er hat so rote Triefaugen, ein irres Sabberproblem und auch was mit den Gelenken, dass ich ihn mir eh nicht geholt hätte:roll: ;) .Das war ihnen zwar bekannt und auch akzeptiert, aber letzte Woche konnte er nicht mehr aufstehn, in der Woche davor hat er die anderen Hunde angeknurrt ohne ersichtl. Grund, weil er da wohl schon Schmerzen hatte, weswegen sie dann vorzeitig gegangen sind...alles viel schlimmer als vorausgesagt. Nach Übergabe durchs Tierheim wurden damals auch noch jede Menge Giardien festgestellt u. offensichtl. war während der Kastra auch "übersehen" worden, dass er nen Nabelbruch hatte :shock: .
Mit den Hunden aus dem Süden sehe ich die Lösung eher darin, die Vermehrung der Strassenhunde durch Kastration zu stoppen, da wären Spendengelder effizient eingesetzt. Der Osten vermehrt Mischlinge inzwischen ja sowieso kommerziell :evil: .
Der größte Fehler der menschlichen Kommunikation ist die Interpretation!
LG Angelika u.Randy (geb.05.04.2008)
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Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Antaeus » Freitag, 19. August 2011, 08:19:51

hmmm, heisses Eisen was mit dem Thema angefasst wird,

als der Wunsch auf eine Pelznase bei uns gross geworden ist, habe ich zu Bernd gesagt... lass uns doch mal in den Tierheimen schauen, vielleicht "springt" und da ja einer an... zum Glück waren wir nicht persönlich da (ich bin so nah am Wasser gebaut) aber nur... NUR Kampfhunde oder Mischlinge von Kampfhunden (Listenhunden??? ) waren da!!!
sorry, ne...mögen liebe Tiere sein aber nicht für uns und ein wenig Sympathie sollte schon mit im Spiel sein...

Einen Hund aus dem Süden hätten wir auch nicht aufgenommen, es gibt hier genug Tierleid, als das ich noch welches Importieren müsste ... sicher für das einzelne Tier toll aber keine wirkliche Hilfe für den Rest...
Antaeus
 

Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Abilou » Freitag, 19. August 2011, 13:01:45

Selbst die deutschen Tierheime holen sich Hunde aus dem Ausland um "aufzufüllen" ;)
Meist erfährt man das aber erst wenn man den Hund abholen will.
Wir haben auch zwei Südländer bei uns. Ich würde es aber nicht nochmal machen.
Abilou
 

Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Hari » Freitag, 19. August 2011, 14:27:43

Abilou hat geschrieben:Selbst die deutschen Tierheime holen sich Hunde aus dem Ausland um "aufzufüllen" ;)
....


stimmt! Das hatte ich bei meiner Suche auch mitbekommen :roll:

wieso würdest Du es nicht nochmal machen Abilou?
Hari
 

Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Abilou » Freitag, 19. August 2011, 14:50:03

Naja, wir wussten ehrlich gesagt nicht was wir uns da ins Haus holten. :oops: Sie sahen halt aus wie Labbis. Wir haben sie mit geschätzten 12 Wochen bekommen, da dies viel zu alt geschätzt war, haben sie auch mehr beruhigung auf dem Flug bekommen und sind uns fast noch am Flughafen verstorben :cry: . Nun haben wir zwei Vollblutjäger, die wir nie werden ableinen können. Zudem haben sie eine Starke SDU was das Leben nicht unbedingt einfacher macht. Da wir jetzt nach einen halben Jahr einstellungszeit immer noch nicht das Optimum haben. Sie sind in keinster Weise nervenfest und jeder für sich hat so seine charakterlichen Probleme, die mit einem Hund aus einer Zucht (meiner Meinung nach) nicht Ansatzweise zu vergleichen sind.
Abilou
 

Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Hari » Freitag, 19. August 2011, 15:01:08

ohje...das hört sich wirklich nicht toll an :? :cry:
Hari
 

Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Lottikarotti » Samstag, 20. August 2011, 11:11:01

meine meinung..........klares NEIN !!!
das sind aber die gleichen leute die dann schreien ich sollte einen hund aus dem tierheim holen anstatt nen reinrassigen, das sind die leute die ihren aus spanien holen !!! und die deutschen tierheimhunde bleiben sitzen !!!!!!!!
würden wir keine aus spanien, türkei, griechenland und co. einfliegen lassen wären unsere tierheime fast leer ! meine meinung !

würden wir deutsche die hunde nicht alle ausfliegen hätten die spanier und co. nen größeres problem das sie dann evtl. auch eher angehen würden ?! mir tun die hunde dort leid und die tierheimhunde auch, auch ganz klar.
und ich sorge NICHT dafür das ich den rassehundehandel unterstütze, indem ich mir einen hund von einem züchter hole dem es nicht egal ist was aus seinen welpen wird. der nicht in masse züchtet und wo es den zuchthunden gut geht und sie eben familienhunde sind die ab und an mal einen wurf haben.
#
es ist fast schon mode geworden zu sagen : man hat nen strassenhund !!!!!! nur helfen tun sie den hunden auf lange sicht gesehen null ! es ist wie einen welpen beim vermehrer aus mitleid zu kaufen, dafür wird ein neuer produziert !!!!!!
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Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Palatin Du Rhin » Samstag, 20. August 2011, 11:29:21

Iergendwie hatte ich es mir doch gedacht, dass es gar nicht besonders viele vermittelbare deutsche Hunde gibt.
Wo sollen die auch herkommen.
Ja leider gibt es hin und wieder mal ein Hund, der in der Urlaubszeit auf nem Rastplatz ausgesetzt wird, bzw. bei einem Tierhorter 10 Hunde gefunden werden usw. ( das ist so selten, dass es dann in der Zeitung steht) und die Hunde welche aus persönlichen Gründen abgegeben werden, sind auch nicht die Masse.
Die Beisser und Verrückten bleiben eh im Heim, als unvermittelbar.
Was zahlt man eigentlich zur Zeit für nen Hund, bzw. wonach richtet sich im Tierheim der Preis?
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Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Thomas » Samstag, 20. August 2011, 13:21:58

Lottikarotti hat geschrieben:
würden wir deutsche die hunde nicht alle ausfliegen hätten die spanier und co. nen größeres problem das sie dann evtl. auch eher angehen würden ?!


Nicht wirklich. Zumindest aus deren Sicht. Die Hunde werden (in einigen, in vielen Ländern?) getötet. In Spanien wohl nach drei Wochen Tierheimaufenthalt http://www.comprendes-mallorca.de/mallo ... chlaefert/
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Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Lottikarotti » Samstag, 20. August 2011, 16:36:42

ja aber ist es ne langfristige lösung sie nach deutschland zu holen ? klar die spritze auch nicht !!!!!!!!
manche hunde sind auch einfach hier nicht in den richtigen händen / dem richtigen umfeld. die strassenhunde sind es gewohnt von klein auf selbstständig zu leben und werden dann ( mal übertrieben formuliert) hier im dritten stock in berlin-mitte gehalten ! es gibt viele die damit glaube ich nicht klar kommen.
mittlerweile werden ja meisst welpen ausgeflogen aber ich glaube ehrlich das es dadurch unseren tierheimhunden fast unmöglich gemacht wird nen neues zuhause zu finden :-(
ich kanns aber auch verstehen wenn man die welpen/hunde vor dem sicheren tot bewahren möchte, es ist nicht einfach dieses thema, weil schliesslich geht es ja um lebewesen !
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Re: Hunde aus dem sonnigen Süden

Beitragvon Hari » Samstag, 20. August 2011, 16:57:23

Meine Schwiemu hat auch einen kleinen Mischling aus Portugal. Die Kleene sass hier bei einer Übergangspflegestelle und auch heute noch (nach ca. 8 Jahren) hat sie sich nicht an die Stadt gewöhnt! Ich muss Dir Recht geben, dass solch ein Hund in Berlin Mitte / 3. Etage sicher nicht gut aufgehoben ist, aber dort wäre auch kein deutscher Pudel glücklich ;)

Lottikarotti hat geschrieben:...mittlerweile werden ja meisst welpen ausgeflogen aber ich glaube ehrlich das es dadurch unseren tierheimhunden fast unmöglich gemacht wird nen neues zuhause zu finden :-(
...!


Dafür hat schon vor langer Zeit das LHG gesorgt! Da sind nicht die Hunde aus dem Süden schuld!!!!!!!

Ich bin bei dem Thema selber hin und hergerissen...so wie ich es auch war als ich auf Hundesuche war.

Und trotzdem muss ich sagen: das Umdenken wird in den anderen Ländern, wo es keine Tierheime gibt, sondern nur Tötungsstaionen (!!!), nicht dadurch geändert werden, wenn wir hier keine mehr einfliegen lassen würden. Allerdings wirklich von SERIÖSEN Tierhilfegruppen und nicht von Gruppen, die daraus ein geschäft gemacht haben!!! Davon gibt es nämlich mehr als die anderen!!! :evil:
Es ist wie bei allem: die seriösen guten werden mit den anderen in einen Topf geworfen. Und wer muss darunter leiden? In erster Linie die Tiere und in 2. Linie die, die es wirklich gut meinen und da keinen Gewinn rausschlagen!!!
Hari
 

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