Attacke bei Stress

Attacke bei Stress

Beitragvon Briseïs » Sonntag, 26. Januar 2014, 18:14:59

Ich bin auf der Suche nach einer Idee, wie ich meiner kleinen es abgewöhnen kann, dass sie immer wenn sie in Stress kommt, also wenn sie Autos angreifen will und ich halte sie zurück oder wenn sie zum Üben der Leinenführigkeit mal vor und zurück laufen muss, oder im Wald wenn sie keine Lust mehr hat, immer dann richtet sich ihre angestaute Frustration dann plötzlich gegen mich und sie springt mich an und reißt an meiner Jacke. Die sieht jetzt schon nicht mehr salonfähig aus und ich weiß nicht was ich machen soll. Wenn ich sie wegschubse, greift sie gleich wieder an, stell ich mich auf die Leine beißt sie die Leine, wenn ich sie auf den Rücken Lege und unten halte, bis sie ruhig ist, und ich lass sie los, geht es wieder los. Also ich hab schon einiges probiert, aber langsam bin ich ratlos. Ansonsten verstehen wir uns prima. Sie kommt beim rufen, sie macht Sitz und Platz und alles aber da hat sie eine Macke und die nervt ganz schön. Hat jemand einen Tip, was ich machen kann?
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Karin » Sonntag, 26. Januar 2014, 19:07:48

Ich weis nicht wie alt Deine Maus ist, aber für mich hört sich das an wie Übermut oder Überanstrengung und dem Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf und damit keine Kontrolle mehr über ihre Reaktionen. Aus Aarons Anfangszeit oder wenn er heute völlig fertig ist, rennt er wie bekloppt um mich herum und will mich provozieren. Als er noch jünger war hat er mich da auch manchmal angesprungen. Bei ihm war das keine Attake im herkömmlichen Sprachgebrauch.
Ich habe nur beim frontalen Anspringen einmalig deutlich, erbost ihn weggestoßen, mich dann abgewendet und bin ganz ruhig stehen geblieben. Er ist dann weiter um mich herum gerannt, hat mich dann nicht mehr angesprungen, hat gebellt sich auf den Rücken geworfen und sonst alle Register gezogen um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich habe mich immer ruhig von ihm abgewendet und habe ihn machen lassen (nicht ansehen, nichts sagen, keine sonstige Reaktion). Nach einer Weile hat er sich dann eingekriegt und ist ganz ruhig mitgelaufen. Dann habe ich ihn ruhig gelobt, ein Leckerchen gegeben. Das ist dann noch einige Male so gegangen und dann hat er damit aufgehört.

Auch wenn Deine Maus sich noch so lieb auf den Rücken wirft und gesteichelt werden möchte, dann tu es nicht, sondern lass sie einfach liegen. Wenn Ihr in Ruhe zu Hause seid kannst Du sie auch auf dem Bauch streicheln und alles machen was Du möchtest, aber nicht wenn sie das gerade haben möchte.
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon jassac » Montag, 27. Januar 2014, 11:33:03

Wenn ich sie wegschubse, greift sie gleich wieder an,

...du bist nicht eindeutig mit dem "wegschubsen" ( Achtung, ich meine eindeutig nicht brutal )

springt mich an und reißt an meiner Jacke.

...deine Hände sind kein Spielzeug, warscheinlich machst du auch mit deinen Händen zu viel und zu wenig eindeutige Körpersprache mit deiner Körperhaltung.

wenn ich sie auf den Rücken Lege und unten halte, bis sie ruhig ist, und ich lass sie los, geht es wieder los.

...was soll sie auch daraus lernen ?

Vielleicht kann ein Hundetrainer in deiner Nähe dich beurteilen und dich korrigieren :?:
Schau dir auch an den Wochenenden die Sendungen "Tiere suchen ein Zuhause" an, dort gibt ein Hundetrainer (Tomassini) sehr gut verständliche Tipps.
Dein sogenanntes Problem ist weit verbreitet aber sehr schnell abzustellen, bzw. schnell abzugewöhnen.
Erst letztens suchte ein PROMI ( Jean Pütz ) einen Rat und der Trainer Tomassini kam zu dem nach Hause und sah sofort die "Fehler" der Familienmitglieder.
Dort war es ein 50kg. schwerer pubertierender Doggenrüde, welcher vom Trainer innerhalb von minuten gezeigt bekam, was geht und was nicht geht ;)
Danach durften alle Familienmitglieder das Gezeigte ausprobieren und waren überrascht wie schnell eine Lösung parat war .

Gruß Jassac
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Thomas » Montag, 27. Januar 2014, 13:03:44

Das auf den Rücken legen, um den Hund zu Maßregeln, zu dominieren oder sonst was, ist der größte Quatsch und vollkommen kontraproduktiv. Wenn du das von deiner Hundeschule empfohlen bekommen hast, dann geh da weg, such eine neue.

Der Hund wird nicht als Kommissar Rex geboren. Es braucht viel Liebe und Geduld und somit viel Zeit, Bindung und Vertrauen aufzubauen. Du musst es schaffen, der Mittelpunkt im Leben deines Hundes zu werden. Das schaffst mit Spaß und Freude an dem was ihr macht. Mit 17 Wochen ist der Hund auch schnell an seine Grenzen. Also kleine Schritte, kurze aber häufige Spaziergänge. Viel Belohnung mit der Stimme, oder halt auch mit Futter. Konditioniere die Maus wegen meiner auch auf ein Spielzeug, mit der du sie von z.B. Autos ablenken kannst.

Alles was ihr macht sollte ohne Stress und Gewalt, auch nicht "sanfte" passieren. Such mal im Internet Themen unter Hund und Bindung, les da mal.
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Lottikarotti » Montag, 27. Januar 2014, 14:16:40

mh...hatte das gleiche problem mit amy als sie vom welpen zum junhund mutierte. da ich nur halb so schnell bin wie amy hatte ich auch kaum eine chance sie mir mal zu packen und die chance die ich bekam und ich sie , wie du, auf den boden festnagelte, hatte genauso wenig erfolg wie bei dir !!! ignorieren kann man es auch nicht weil es echt weh tut wenn sie so derb werden, jede reaktion von uns stachelt sie aber noch mehr an.
ich gebe jetzt mal einen tip weiter von jemandem der nicht mehr hier im forum ist ;-) und welches bei uns geholfen hat !
ich habe wenn amy ankam im fluge, ihr ein vorderbein festgehalten :oops: ich muß dazu sagen das es eigentlich nicht meine art ist weil ich eher der weichgespülte hundehalter bin ! auf der nase wollte ich mir aber nicht weiter rumtanzen lassen.
ich hielt also ihr bein fest, ansonsten war ich komplett ruhig, kein wort kam über meine lippen, ich habe nur festgehalten. erst hat sich amy gewehrt dann fing sie an zu quiecken und dann ließ sie sich wie in zeitlupe auf den rücken fallen und blieb ganz ruhig. ich ließ das bein los und ging ganz ruhig weg. das ganze dauerte vielleicht 5 sekunden, mehr nicht !
sie hat seitdem tag NIE wieder solche eine attacke gefahren......ob du das anwenden möchtest bleibt dir überlassen......
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Briseïs » Montag, 27. Januar 2014, 14:45:35

Hallo, erst mal vielen Dank für die Anregungen. Natürlich weiß ich das mit der Bindung und eigentlich haben wir auch schon eine ganz gute Beziehung zueinander Briseïs und ich, deswegen verstehe ich ja das Verhalten auch nicht und will vermeiden, dass das Vertrauen zerstört wird.
Seit gestern hab ich mir was Neues einfallen lassen, wennschon das Gefühl Habe, es geht gleich los, dann geb ich ihr meinen Handschuh, den trägt sie dann stolz nach Hause. Mit was im Maul kann sie mich dann auch nicht anspringen und in die Jacke beißen. Gestern und heute hat's erst mal geklappt und ich bin ganz froh, mal sehen, wie es weiter geht.
Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Karin » Montag, 27. Januar 2014, 15:07:48

Vielleicht kannst Du auch mal allein vor dem Spiegel üben. Wir Frauen haben meistens eine hohe Stimme, die unsere Kleinen auch gern als liebliches Gesäusel wahrnehmen. Versuch einfach auch mal Deine Stimme zu trainieren, dass sie bei Dingen die Du nicht möchtest deutlich tiefer klingt und auch im Tonfall schärfer, aber in keinem Fall lauter. Du kannst auch mal fauchen oder zischen, das verstehen sie. Deine Mimik sollte aber dann auch entsprechend sein. Die Kerlchen beobachten uns den ganzen Tag und wissen genau wann Du sie neutral und lieb ansiehst. Wenn Du aber Deine Mimik veränderst, Stirn in Falten, oder Augenbrauen hoch... merken sie das sofort.
Manchmal reicht bei Aaron inzwischen ein ernster Blick und er weis genau was ich will. Selbst merkt man das nicht so sehr. Das hat mal bei mir eine Hundephsychologin gesagt. Unsere Hunde sollen deutlich merken, wenn sie was falsch machen. Aber nicht in Form von Anschreien, die hören wirklich gut und können lauter bellen als wir schreien. Keine körperlichen Maßnahmen, Briards neigen dann dazu eine völlig steife Haltung wie ein sturer Bock einzunehmen. Es hilft deutlich mehr die kalte Schulter zu zeigen und es später noch einmal versuchen. Wenn Aaron sich mal weigert zu setzten oder liegen, dann sage ich ihm das mit ernster Mine. Verlange ich das Gleiche kurze Zeit später noch einmal, klappt das sofort und er wird belohnt.
Versuche mehr mit Lob als Tadel zu arbeiten. Anfangs ist das schwer und wahrscheinlich musst Du erst einmal bei den kleinsten Dingen loben. Sie wird das schnell merken und mehr davon wollen. Aaron ist in dieser Richtung sehr stark geprägt und wenn man mit im schimpft kommt er sofort und will sich wieder einschleimen.
Was manchmal auch hilt ist deutlich leiser (flüsterton) zu sprechen, natürlich nicht bei solchen Attaken. Mach Deine Spaziergänge spannend. Wenn Du flüsterst wird sie ganz neugierig oder zurückhalten, weil sie nicht weis was jetzt passiert. Zeige ihr was auf dem Weg, suche auf dem Boden, egal ob da was ist. Das ist aufregend und macht neugierig. Verstecke auf dem Spaziergang in sichtbarer Entfernung kleine Spielies oder Leckerchen und sie muss später suchen. Das macht viel Spaß und ist ein gemeinsames Erlebnis. Das beruhigt auch. Da kann man auch gut "Bleib" lernen.
Es gibt viele Sachen. Wenn Du sie häufiger auf den Rücken gedreht hast, was sie sicher nicht wollte, hat sie gelernt Dich härter anzufassen. Fasse sie nur zum Streicheln an nicht zum Maßregeln, dann wird sie auch lernen Deine Kleidung... zu akzeptieren.
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Dat-Emma » Freitag, 31. Januar 2014, 00:17:01

Hi....... ? Konnte auf einen Blick deinen Namen nirgends finden... Kann aber auch an der gerade erfolgten Cremant -Verkostung liegen...

Also erst einmal Herzlich Willkommen !!!!

Kenne dieses Verhalten von Emma ( Meiner zweite Briardhündin ). Marke: Durchgeknallter Flummi. Hat mich am Anfang voll fertig gemacht. Glaube mittlerweile das Emma sehr sensibel ist und bei Reizüberflutung ( neue Umweltreize oder Situationen, wo sie eigentlich nicht mehr wusste, wie sie "richtig" reagieren sollte, dicht gemacht hat, und schwupps: IMMER IN MICH REIN ! Absolut kein Spaß.

Du willst deiner Hündin durch die Situation helfen, wirst aber selber "attackiert" und fährst Abwehrmaßnahmen. Alles was Du aufgezählt hast, habe ich auch in dieser Zeit ausprobiert ( auch Distanz zu Emma - Leine am Baum gebunden - mich daneben gehockt ).

Eines weiß ich für Emma definitiv : Dieses Verhalten hat mit Aggression nix zu tun.
Also geht es darum den Hund den Stress zu nehmen - nicht auf den Rücken drehen - eher Aktionen / Rituale, die Ruhe geben.

Ich habe Emma irgendwann angefangen in der Hocke in den Arm zu nehmen ( mit beiden Armen - ruhig festgehalten ) - Irgendwann mit Worten " XXX" verknüpft.

Emma ist heute fast 3 Jahre alt. Mittlerweile selbstsicher und absolut wesensfest. Wir waren letztes Jahr in Südfrankreich - Samstags Markt in Uzes - Düsseldorfer Kirmes ist gar nix dagegen - unendlich viel Franzosen, die Briards lieben, und das durch gemeinsames auf dem Hund rumtätscheln zum Ausdruck bringen. Emma ist heute wirklich super cool, aber halt auch keine Schlaftablette.

Also nicht verzweifeln, Du hast den Turbo unter den Briards... Wenn andere Hunde z.B. "Duddels" in deiner Hundeschule nicht so austicken...Mit deinen Hund stimmt trotzdem alles, auch wenn deine Umwelt dies manchmal anders sieht und demensprechend kommentiert.


Meine Tierärztin hat zu Beginn einmal gesagt, so einen Hund braucht man nicht "hochfahren". Der will arbeiten, es richtig machen, ist aber aufgrund von Stress manchmal total durch den Wind.

Altersbedingt wird "gehirnmäßig" auch so einiges entwickelt. Kann man auch auf diversen Seiten im Internet nachlesen. Also Ruhe bewahren, und versuchen Ruhe zu vermitteln.
Petra's Vorschlag finde ich interessant. Habe es jedoch nicht ausprobiert.

Ach so, Emma ist IMMER NUR IN MICH REINGESPRUNGEN - NIE IN ANDERE PERSONEN ODER FAMILIENMITGLIEDER - nicht einmal anspringen...
Auch das hat bei mir zeitweise zur Verzweifelung beigetragen ( Puh doch wohl ein Gläschen zu viel ), - auf der anderen Seite bedeutet es vielleicht auch welche Stellung DU bzw. Ich für unsere Hunde haben...

Nacht
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PS: Habe Emma trotzdem immer und überall mit hingenommen. Weiß gar nicht mehr, wann diese Phase vorbei war.... Hat jedenfalls nicht ewig gedauert.
Also "Daumen hoch" - Freue mich auf Geschichten von deiner Fellnase

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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Lottikarotti » Freitag, 31. Januar 2014, 08:30:02

da fällt mir grad was ein.......
es ist natürlich ein unterschied ob ein hund aus stress so abgeht und überdreht, was amy auch supergut kann wo sie dann auch vollspeed in mich reinrennt z.b. wenn sie stress mit anderen hunden hat usw.
ich meinte bei meiner erklärung oben aber wenn sie in ganz neutralen situationen welpenspinnen bekommen. bei uns war das meisstens im garten, ohne für mich erkennbaren anlass fuhr amy zur rakete hoch, in solchen situationen habe ich das mit dem bein gemacht.
amy nimmt mich sehr oft als blitzableiter wenn sie stress hat, ich ignoriere dieses verhalten einfach. sie springt dann an mir hoch, will zwischen meine beine usw........ich tue unbeteiligt. ob das die richtige strategie ist ? keine ahnung ?! wenn ich mir überlege wie sie als junghund war puh....da sind wir doch jetzt schon meilenweit voran gekommen.
sie wird wohl nie ne coole socke sein aber das ist okay, wichtig ist das sie keinen stress hat oder lernt sich runter zu fahren und da sind wir auf einem guten weg denke ich.
unser einzigstes problem sind wirklich andere hunde........ansonsten ist sie wirklich stresserprobt in sämtlichen städten, märkten, messen usw........alles easy aber kommt ein hund und kläfft ist alarm IN IHR !!!
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Karin » Freitag, 31. Januar 2014, 15:24:53

Zum Energieabbau und der "Impulskontrolle" für Aaron haben wir ganz bewußt angefangen mit ihm an einem Zerrstrick zu ziehen. Das aber erst ganz langsam angefangen. Ich meine dabei ihn hochfahren, dass er herumspringt und tobt. Dabei haben wir immer darauf geachtet, dass es nicht zu toll wurde und er dabei immer umd die Ohren gestreichelt oder gewuschelt wird. Dann wurde das Spiel, wenn er richtig heiß war abgebrochen und wir haben kurze Zeit etwas anderes gemacht. Dazu musste er uns den Strick geben. Also Z.B. fangen lernen... Wenn er wieder herunter gefahren war, haben wir weiter getobt. Wenn er doch mal grob wurde, haben wir das Spiel abgebrochen und wir haben ihn stehen gelassen. Damit haben wir ihm gelernt, er darf sich auspowern auch mit uns gemeinsam, aber er muss genauso schnell aufhören. Das macht ihm heute noch ganz viel Spaß. Es ist auch festzustellen, dass er mit mir weniger wild spielt (weil ich weniger Kraft habe den Strick zu halten) als bei meinem Mann. Wenn ich das Ding loslasse, rennt er ein Stück voller Freude und kommt sofort zurück und will weiter spielen.
Wenn es im Sommer sehr heiß ist, wird dieses Spiel etwas abgebremst. D.h. ein Latextier ziehe ich dann immer langsam über seinen Körper oder den Beinen durch und er versucht es zu kriegen. Nebenbei gibt es Streicheleinheiten. Meistens liegt er dabei am Boden und rollt sich nur herum. Das ist wirklich schön. Das ist kein Kampf sondern ein schönes Spiel. Er schüttelt dabei den Strick auch tot, aber er knurrt nicht und droht nicht zu uns. Anfangs hat er dabei auch geknurrt, da haben wir immer eine kurze Pause gemacht. Das hat er schnell begriffen. Wir rempeln ihn dabei nicht an sondern wuscheln mit unseren Händen nur in seinem Fell. Rempeln ist wie kämpfen und das soll es ja nicht sein.
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Anke » Samstag, 01. Februar 2014, 17:13:27

Hallo,

ich glaube, es könnte sein, meine Holly macht genau das gleiche :-).
Sie ist jetzt knapp 7 Monate alt. Mein Augenmerk (ich beobachte das immer noch) liegt darauf, herauszufinden, warum? Welche Situation(en).
Bisher bin ich auf nahezu identische Ideen gekommen wie "Dat-Emma".
Es sind Situationen, bei denen ICH unter Druck stehe d.h. ich bin anders als sonst . Hauptsituation ist bei uns: Das Überqueren einer vierspurigen Straße - Argentinische Allee in Berlin. Meine ganze Konzentration liegt auf der Straße (ein Weg mit Ampel ein anderer ohne Ampel). Die Ampel mindert aber den Stress nicht, da die Phase viel zu kurz ist um entspannt rüberzukommen. Mit Rücksichtnahme der Autofahrer ist erfahrungsgemäß nicht zu rechnen! Mit Holly schaffe ich es oft nur bis zum Mittelstreifen (zweite Ampelphase abwarten) - ist ätzend in der Mitte auf 1 QM mit einem Junghund zu stehen und vor und hinter einem donnern dann jeweils zweispurig die Autos (mags schon ohne Hund nicht).
Ergebnis: Holly fängt an nervös zu werden, fängt an neben mir energiegeladen zu sein (ich merk das ja, ABER ich kann nicht enstpannen, WIR müssen irgendwie rüber!) Sobald wir das geschafft haben bleibe ich auf dem Gehweg stehen und lass sie mich attackieren, in die Jacke beissen (und ja, da schauen aberzig Autofahrer, Fussgänger dabei zu - aber ich hab beschlossen, da stehe ich drüber). Ich harre aus, bis es für Holly uninteressant wird. Auch wenn es unangenehm ist ... sie meint das nicht bös, so denke ich. Sie ist überfordert (ich dann auch :-), aber ich versuche das nicht zu zeigen). Ich werde sehen, wie weit ich damit komme. Ich hoffe, ich mache keinen Fehler bei der Einschätzung :-). Ich glaube nicht, dass wir irgendein grundsätzliches Problem haben, sondern vermute, sie kommt (sie ist ja eine Lebhafte und Sensible und jetzt schon sehr sehr Tolle) in dem Moment mit meiner "Haltung" in Kombination mit den Einflüssen nicht klar und das ist der Ausdruck davon.

LG
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Karin » Samstag, 01. Februar 2014, 22:08:07

Wenn Du in der Mitte der Straße auf die nächste Grünphase warten musst ist es doch bestimmt schwieriger, wenn Deine Kleine allein da unten steht und die schweren Fahrzeuge an Euch vorbei donnern und sie sich immer weiter steigert. Kannst Du Dich da nicht hinter sie hocken oder stellen und sie umfassen (schützen). Voraussetzung ist natürlich, dass sie diese Geste kennt und gut findet. Wenn Sie dann ein Geschirr trägt, weil es dann nicht am Hals zieht und Du sie langsam auf der Brust streichelst, findet sie das vielleicht beruhigend. Du musst da natürlich ruhig bleiben. Dich wird kein Auto umfahren und in einer solchen Haltung hast Du Deine Kleine unter Kontrolle.
Du solltest diese Schutzhaltung aber erst einmal mit ihr üben, dass sie das nicht als bedrängend sondern als schützend empfindet. Der Beginn in solch eine Haltung zu gehen ist möglicherweise ein Massieren des Rückens immer schön neben der Wirbelsäule. Das finden die meisten Hunde sehr angenehm. Wen wir irgendwo sitzen, kommt Aaron immer mit seinem dicken Po an und will eine Rückenmassage. Für ihn wäre eine solche Haltung wirklich Schutz. Er ist aber inzwischen so groß, das er zwischen meinen Beinen sitzen kann. So stehe ich über ihm und er fühlt sich gut. Gleichzeitig stellst Du dann die Respektperson dar, der sie sie anvertraut.
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Briseïs » Sonntag, 02. Februar 2014, 00:12:29

Heute waren wir wieder in der Welpenschule. Wir üben da gerade Leinenführigkeit. Das klappt ja auch schon ganz gut, also dafür, dass Briseis ja eigentlich noch so klein ist. Trotzdem gibt es immer noch Ärger wenn wir zuhause spazieren gehen. Wenn sie keinen Bock mehr hat, springt sie mich an, oder sie breisst sich in der Leine fest und knurrt und zerrt daran. Das mit dem Handschuh war zwar erst ganz praktisch, aber dann wollte sie meinen Handschuh auch immer haben, wenn ich ihn abhabe und dann schnappt sie nach der Hand. Also hab ich es mit einem Spieltier versucht, aber das lässt sie dann immer liegen. Vom Prinzip her scheint das mit der Alternative eine gute Idee zu sein, die werd ich erst mal weiter verfolgen.

Ich finde es super gut, dass ihr mir soviel Mut macht, weil ich manchmal schon so verzweifelt bin. Dann denk ich nur ich hab so einen schwierigen Hund, dabei hab ich sie doch so lieb. Vielen Dank dafür. :D
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Dat-Emma » Sonntag, 02. Februar 2014, 02:30:30

Briseïs hat geschrieben:Dann denk ich nur ich hab so einen schwierigen Hund, dabei hab ich sie doch so lieb


Ich weiß nicht, wie oft ich am Anfang diesen Gedanken hatte... Auf der einen Seite hatte ich noch Gina ( meine erste Briard-Hündin ) so im Kopf und im Herzen, von ihr kannte ich diese "ICH FILPP MAL AUS-PHASEN" gar nicht... Weiß auch manchmal rückwirkend nicht, ob ich Emma am Anfang ( weil meine Große noch so präsent war ) gefühlsmäßig zu 100% gerecht geworden bin ...

Auf der anderen Seite haben mich die "MITKONKURENTEN" in der Hundeschule, mit ihren 1A-Streber Hunden ohne Fehl und Tadel auch manchmal verunsichert... ( ALLE samt LANGWEILER !)

In einem Artikel habe ich ein Zitat gefunden:
"...genau wie die Kinder werden heute Hunde zu äußerst wichtigen Projekten, die gelingen müssen. Die Beziehung, das Miteinander geht verloren. Fatal für die Tiere, fatal für die Menschenkinder, denn wir sind soziale Wesen."

Dieses Zitat, habe ich in einen anderen Beitrag schon einmal gebracht. Finde es aber sehr passend.

Hunde sind halt wie wir Individuen. In Hundeschulen werden aber ziemlich oft alle "über einen Kamm geschoren"....
Wie dein Hund funktioniert noch nicht... Ts ts ts....SCHWIERIGER HUND - UNFÄHIGER HUNDEHALTER ????
NEE! Gar nicht - nur halt ein ganz anderer Charakter ( Hund / Hundehalter )

Es gab für mich irgendwann den Punkt, wo ich für mich entschieden habe:
- Bindungsarbeit ist das WICHTIGSTE - Erziehung auf jeden Fall - Ausbildung nur bedingt.
- In welcher Zeit ich welche Ziele erreiche, bestimme ich mit Emma.
- Mein Bauchgefühl entscheidet über Richtig und Falsch in Erziehungsfragen
- Ein Hund ist ausgereift, wenn er/sie unter jeder Pfote ein Jahr verbucht hat

Überleg einmal, dein Hund spricht nicht deine Sprache, und lernt DICH jeden Tag besser zu lesen...
Die Umwelteinflüsse, anderes Umfeld, neue Personen ... mal ' Hand auf's Herz, wenn man nicht gerade ein kompletter Kaltblüter ist, wer würde bei diesen Over-Kill von Reizen nicht auch manchmal ausflippen... ( Die Intelligenten und Sensiblen auf jeden FALL )

Aus deinen Beiträgen habe ich gelesen, das DU nicht den 1.Hund erziehst. DU hast definitiv mehr Hundeerfahrung als ich !!!

Ich sitze hier nur so gegen 01:00 UHR, weil ich irgendwann auch einmal solche Gedanken wie Du hatte -
und heute mit Emma "in meinen Augen" ein fast perfektes Gespann bilde - dafür haben wir beide viel zusammen gearbeitet - wenn einem etwas ohne Mühe zufällt, hat es nicht den gleichen Stellenwert, wie wenn man es man sich erarbeitet ( erkämpft würde etwas pathetisch klingen :lol: )

Eine kraftvolle ruhige Ausstrahlung ( wie der Dalai Lama :roll: :D ); jede Menge Humor in Situationen wenn's einmal suboptimal läuft :lol:
Freude mit den Hund gemeinsam etwas zu unternehmen 8-) ; physische Fitness :o ; sowie die Bereitschaft zum Handeln. :mrgreen:

Schreib' einmal in ca. einem Jahr, weshalb ein Briard an deiner Seite etwas ganz Besonderes ist... Ich wette mit Dir, der Begriff "schwierig" wird in deinen Beitrag dann nicht mehr vorkommen, weil Ihr dann ein gespieltes Team seid.

Wetteinsatz von mir: Champagnertrüffel vom Schokodealer meines Vertrauens

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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Thomas » Sonntag, 02. Februar 2014, 10:40:00

Dem kann man nichts hinzufügen, Alexandra. Toll alles auf den Punkt gebracht :)
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Frau Berger » Sonntag, 02. Februar 2014, 12:01:19

Das ist genau richtig und wie aus meinem Herzen gesprochen,
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon herr emil weiss » Sonntag, 02. Februar 2014, 12:18:52

boah, hab ne richtige gänsehaut.....hätte es nicht besser schreiben können, danke....

diese verunsicherung - waaaaas, deiner kann das noch nicht oder macht das noch nicht - haben
wir wahrscheinlich alle kennengelernt....

nach emils trauma ,mit der silvesternacht, mußten wir mit vielen zurück zum anfang oder viele
dinge nochmals überdenken und neu aufbaun....auch wir haben uns zu einem super team entwickelt. :D
er ist vielleicht nicht so, wie ein perfekt erzogener hund zu funktionieren hat und er kann KEINE
millionen tricks,. aber er passt perfekt in und zu unserer familie...er könnte nicht mehr geliebt werden...

emil wird jetzt 3, wir haben noch kleinere baustellen an denen wir arbeiten....miteinander und ohne druck...
also, durchhalten, und laß dich net kirre machen von den "göttlichen" allwissenden...höre auf deinen bauch, dann wird das schon....

lg sabine und emil
Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich da auch nicht hin.
Sabine und Emil (07.05.2011)

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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Lottikarotti » Sonntag, 02. Februar 2014, 16:51:08

ja ja........gerade mit der ganzen Familie Gassi gegangen........da kamen sie wieder diese Sätze...
hier verstehen sich aber ALLE Hunde im Dorf echt gut....ausser Amy :roll:
Ist nicht so das mir das NIX ausmacht aber weniger wie früher.........
klar hätte manch einer gerne einen Hund der mit allem und jedem verträglich ist,
keinen Stress macht usw......
Nö Ich mittlerweile nicht mehr. Amy ist so wie sie ist, Sie ist toll nur eben mit anderen Hunden nicht !
Hab einfach Geduld mit deiner Kleinen. Bleib am Ball und seih "einfach" Konsequent, sucht euren Weg, der nicht
der Weg der Allgemeinheit sein muß ;-)
Ihr erstes Jahr hier......so manches mal dachte ich, den Hund pack ich nicht....nichts ging.....mal entspannt durch die Stadt schlendern...
über den Weihnachtsmarkt....NEVER EVER :lol:
Heute geht das alles und Amy ist klasse.....also Geduld .....am Ende wird alles gut und wenn nicht dann bist du eben
noch nicht am Ende :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Petra und Amy
EIN HUND HAT IM LEBEN NUR EIN ZIEL :
SEIN HERZ ZU VERSCHENKEN !

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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Briseïs » Dienstag, 04. Februar 2014, 00:29:31

Ich bleib auf alle Fälle am Ball. Mal sehen, ob wir irgendwann mal entspannt über den Weihnachtsmarkt gehen werden. Ich freu mich drauf. Momentan bin ich manchmal noch etwas frustriert wenn's mal wieder nicht gut geklappt hat. Aber manchmal klappt es ja auch und dann bin ich froh. Wir werden sehen.

Momentan suche ich eine Unterkunft auf Föhr mit Hund, weil meine Tochter im August da heiraten will. Das ist ja auch spannend. Zum Glück gibt es ja einige Vermieter die das anbieten, aber ich bin mal gespannt was die sagen wenn ich mit meinem Fellmonster da ankomme.
Das Jahr verspricht spannend zu werden.
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Re: Attacke bei Stress

Beitragvon Katrin » Mittwoch, 05. Februar 2014, 09:03:07

@Briseis.Nicht nur das mein Juls am selben Tag geboren ist ,wie dein Mädchen,sondern auch deine Beschreibungen treffen genau auf ihn zu.Mittlerweile bin ich stolz auf meinen Kerl und mich ,weil es nur noch selten vorkommt.Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht,je lauter ich werde umso "lauter"wird er auch,also habe ich mit verschiedenen Ablenkungen und kurzen emotionlosen Ansagen viel mehr Erfolg gehabt.Aufjedenfall muß man ständig daran arbeiten und jeden Tag wird man neu überrascht.Wesentlich schwieriger gestaltet sich da die Erziehung meines schwer pubertierenden Sohnes..... :roll: Liebe Grüße Katrin & Juls *22.09.2014
Das letzte Kind hat immer Fell.
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